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Mittwoch, 10. August 2011

Hörig ?

 

Hörigkeit, das ist nicht wirklich schwer,

heißt, gehören tust Du nun diesem Kerl.

Im Knast sitzt er, weil er Dich ständig schlug,

doch gebüßt hat er, sagst Du, schon jetzt genug.

 

8 Wochen sind lange nicht genug für diese Tat,

keine Ahnung, warum Du ihn noch immer so magst.

Scheißt auf Vernunft und ständigen Schmerz,

ohne ihn, sagst Du, zerreißt Dein Herz.

 

Statt endlich in Ruhe hier zu leben,

willst Du ihm nur Dein Leben geben?

Was muss denn alles noch geschehen,

dass Du das Unheil kannst endlich sehen?

 

Vergessen sind Platzwunden und Co,

Dein Leben wird wohl niemals froh?

Versucht hab ich’s und wollte Dein Bestes,

geantwortet hast Du nicht wirklich nettes.

 

Deine Vergangenheit trägt Schuld daran,

da kommst Du allein wohl nicht gegen an.

Du brauchst Behandlung, warum siehst Du es nicht?

Ich hoffe, er löscht nicht irgendwann mal aus Dein Licht…

 

Ich hab verloren, wer hätt es gedacht?

Ich hab die Schotten erst mal dicht gemacht.

Dahin sind wohl 18 Jahre Freundschaft nun,

aber ICH kann leider nichts mehr für Dich tun!


Viel Glück und Kraft wünsch ich Dir stets,
auf dass es Dir bald besser geht.
Lass keinen mehr gegen Dich die Hand erheben,
denn auch Du hast nur dieses eine Leben!

Freitag, 5. August 2011

Aufgegeben - Die Leere im Körper

Mein Körper ist plötzlich nur noch eine Hülle,
er ist so leer und leblos - ganz ohne Gefühle .
Kann weder Schmerz noch Freude empfinden,
wie gut, dass alle um mich herum erblinden.
Alles Egoisten, keinen juckt’s ich werde blass:
wirklich KEINER spürt meine Angst und meinen Hass!

Schön, so brauche ich wenigstens nicht drüber zu reden,
doch anderseits wäre es für mich wohl auch ein Segen.
Aber wie oder wem sollte ich es denn bloß sagen:
ich würde gerne gegen eine stabile Mauer fahren.
Wie eine Erlösung müsste es doch sein,
nicht mehr zu wandeln - nur so zum Schein!

Immer lächeln - diese „ich bin so glücklich“-Spiele,
nur für die Leute, die man trifft – und das sind echt viele.
Wäre lieber nur daheim, müsste mich dort nicht mehr verstellen,
das einzige, was hier könnte stören: wenn nebenan die Köter bellen.
Es ist ein schreckliches Gefühl: ich bin so einsam und allein,
auf dieser Erde will ich nun wirklich nicht länger sein!
.
.
.
Hinfort ist es, dieses schwere Herz und große Leid,
hinfort ist diese ewige und unendliche Traurigkeit.
Hinfort sind die Probleme dieser schnellen Zeit,
vorbei ist die Angst, das sie nicht für alles reicht.
Vorbei geht die Sehnsucht nach gedanklicher Ruh,
vorbei ist die Suche nach dem tödlichen Glück…!