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Freitag, 5. August 2011

Aufgegeben - Die Leere im Körper

Mein Körper ist plötzlich nur noch eine Hülle,
er ist so leer und leblos - ganz ohne Gefühle .
Kann weder Schmerz noch Freude empfinden,
wie gut, dass alle um mich herum erblinden.
Alles Egoisten, keinen juckt’s ich werde blass:
wirklich KEINER spürt meine Angst und meinen Hass!

Schön, so brauche ich wenigstens nicht drüber zu reden,
doch anderseits wäre es für mich wohl auch ein Segen.
Aber wie oder wem sollte ich es denn bloß sagen:
ich würde gerne gegen eine stabile Mauer fahren.
Wie eine Erlösung müsste es doch sein,
nicht mehr zu wandeln - nur so zum Schein!

Immer lächeln - diese „ich bin so glücklich“-Spiele,
nur für die Leute, die man trifft – und das sind echt viele.
Wäre lieber nur daheim, müsste mich dort nicht mehr verstellen,
das einzige, was hier könnte stören: wenn nebenan die Köter bellen.
Es ist ein schreckliches Gefühl: ich bin so einsam und allein,
auf dieser Erde will ich nun wirklich nicht länger sein!
.
.
.
Hinfort ist es, dieses schwere Herz und große Leid,
hinfort ist diese ewige und unendliche Traurigkeit.
Hinfort sind die Probleme dieser schnellen Zeit,
vorbei ist die Angst, das sie nicht für alles reicht.
Vorbei geht die Sehnsucht nach gedanklicher Ruh,
vorbei ist die Suche nach dem tödlichen Glück…!

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